28 Okt

Herbsternte

Unser Musterbeet Ende Oktober, Reihe 6 – 15, Anbauplan (siehe hier!)

Unser Musterbeet Ende Oktober Reihe 4 – 15

Reihe 1:  Der Pflücksalat ist abgeerntet. Die Reihe habe ich mit Mulch bedeckt.

Reihe 2: Auch die Erbsen sind schon aufgenommen, und die Reihe ist zugemulcht.

Reihe 3: Von den Lauchzwiebeln sind nur wenige übrig geblieben. Wenn der Rest auch verbraucht ist, werden wir den Lauch von Reihe 7 nach Bedarf in der Küche verwenden.

Reihe 4: Hier wächst Spätkohl, und zwar Rosenkohl, Wirsing und Blumenkohl. Der Rosenkohl und der Wirsing könnte schon geerntet werden. Ich werde aber noch abwarten, weil wir zur Zeit noch viel anderes Gemüse haben.

Reihe 5: Die meisten Karotten sind verbraucht. Die restlichen ernte ich nach Bedarf.

Reihe 6: Erst vor drei Tagen habe ich alle Tomaten abgeerntet, Stiele und Grün gehäckselt und in den Kompost gegeben. Aufgrund des warmen und sonnigen Wetters sind immer noch einzelne Früchte reif geworden. Jetzt steht nur noch der Winterrettich in der Reihe. Ein paar Knollen sind so groß wie Äpfel, also reif zum Ernten. Der Rest kann weiter wachsen.

Reihe 7: Das feinmaschige Netz über dem Lauch ist bereits entfernt, weil Ende Oktober nicht mehr mit einer Eiablage der Lauchmotte zu rechnen ist. Die Lauchschäfte werde ich in der nächsten Zeit möglichst hoch zumulchen, um sie zu bleichen und später im Winter vor Frost zu schützen.

Reihe 8: Der Zuckerhut ist in diesem Jahr wegen des langen warmen Wetters früh reif. Deshalb haben wir die Hälfte schon verbraucht.

Reihe 9: Auch die Pastinaken sind teilweise groß genug, um etwas daraus zu kochen. Trostdem lasse ich sie stehen, weil sie frostresistent sind und frisches Gemüse im Spätwinter rarer wird. Sie können bis Ende Februar geerntet werden.

Reihe 10: Auch in dieser Reihe sind die Tomaten abgeerntet. Zurück geblieben sind die Steckrüben. Ähnlich wie beim Winterrettich sind auch hier einige Exemplare groß genug.

Reihe 11: Der Mangold ist inzwischen mehrmals gerntet worden und schon wieder nachgewachsen.

Reihe 12: Auch hier wächst Spätkohl wie in Reihe 4. Der Rosenkohl könnte schon geerntet werden. Der Blumenkohl ist bereits verbraucht, und Wirsing und Rotkohl sind noch nicht so weit.

Reihe 13: Karotten. Siehe Reihe5!.

Reihe 14: Siehe Reihe 10!

Reihe 15: Der erste Radicchiokopf des Jahres ist geerntet, der Römersalat bereits ganz verbraucht. Das liegt auch daran, dass er kleinere Köpfe gebildet hat als im letzten Sommer und Herbst, wohl eine Folge des Wetters.

Reihe 16: Auch die Buschbohnen sind verbraucht, teilweise auch eingefroren und die Reihe ist mit den Stielen und Blattresten zugemulcht.

Zwischen Reihe 15 und 16 habe ich gerade Wintersteckzwiebeln gepflanzt und mit nur wenig Mulch bedeckt. Sie werden erst im Frühjahr keimen und wachsen und bilden dann im nächsten Jahr nach unserem System der rollierenden Mischkultur die neue Reihe 15 (siehe Mischkultur: Viel Ertrag auf kleiner Fläche).

Reihe 17: Karotten. Siehe Reihe 5 und 13!

Reihe 18: Auch hier sind die Tomaten abgerntet wie in den anderen Tomatenreihen. Nur der Sellerie ist noch übrig geblieben.

Reihe 19: Karotten. Siehe Reihe 5, 13 und 17!

Reihe 20: Dem Chinakohl ergeht es ähnlich wie dem Zuckerhut. Die meisten Köpfe waren früher reif als angenommen und mussten verbraucht werden, bevor sie zu faulen beginnen.

Reihe 21: Radicchio und Römersalat siehe Reihe 15!

01 Okt

Anfang Oktober

Stabtomaten im Oktober

Es ist weiterhin nicht so kühl geworden wie man jetzt im Herbst erwartet. Daher lohnt sich, die letzten Tomaten weiter an der Sonne ausreifen zu lassen. Um dies auch optimal zu gewährleisten, habe ich alle Zweige abgeschnitten, die Schatten auf die Früchte werfen.

Weiter ernten können wir auch Lauchzwiebeln, Karotten und Mangold. Hinzu kommen erste Steckrüben, Winterrettich und Pastinaken, die man aber auch noch weiter im Beet lassen kann. Erntereif sind jetzt auch der erste Radicchio, Zuckerhut und Chinakohl. Vor allem Zuckerhut und Chinakohl müssen bei mir teilweise geerntet werden, weil sie als Folge des langen warmen Wetters außen bereits braune Blattränder gebildet haben. Lässt man sie noch lange stehen, fangen sie an zu faulen. In den letzten Jahren konnte ich die letzten bis Dezember im Beet lassen. Im Gewächshaus sind immer noch wenige Fleischtomaten, Gurken, Auberginen und Paprika zu ernten.

Reifer Zuckerhut

In den nächsten Tagen will ich Wintersteckzwiebeln setzen. Dies im Herbst bereits zu tun, hat den Vorteil, dass sie im nächsten Jahr früher reif sind, und wir für die Folgekultur Zeit gewinnen. Weil wir einen Anbauplan haben, der sich in jedem Jahr nur wenig ändert, wissen wir jetzt schon, wo die Zwiebeln im nächsten Jahr stehen sollen, nämlich in Reihe 15 und 21 (siehe Anbauplan hier!). Zu beachten ist dabei, dass alle Reihen im nächsten Jahr um 25 cm weiter wandern. Die jungen Zwiebelchen werden in einer Doppelreihe im Abstand von ca. 10 cm gesetzt. Danach bedecken wir sie leicht mit Mulch. Wintersteckzwiebeln werden in den Gärtnereien angeboten, in denen auch Blumenzwiebeln verkauft werden.

Weitere Details zu den oben erwähnten Gemüsearten siehe hier!