14 Mai

Die Eisheiligen

Die letzte Woche war kühl und regnerisch. Pünktlich zum Ende der Eisheiligen ist jetzt aber wärmeres Wetter angesagt. Das heißt, wir können in den nächsten Tagen auch die wärmeliebenden Pflanzen ins Freie pflanzen.

Die am 30. April beschriebenen Arbeiten habe ich inzwischen alle durchgeführt. Unter anderem ist der meiste Spinat geerntet, und die Senfreihen sind abgehackt. Die Erbsen haben Rankhilfen und die Kartoffeln sind angehäufelt. Die dicken Bohnen habe ich mit Pfählen und Bindfäden so gesichert, dass sie bei Starkwind nicht umfallen. Noch geerntet werden müssen die letzten Radieschen.

Radieschen und Karotten im Mai

Danach kann ich die Karotten auf Abstände von ca. 10 cm vereinzeln und dort nachsäen, wo es Lücken gibt. Amseln und Drosseln hacken manchmal gern im Mulch herum und wühlen junge Saaten zu. Dann schütze ich die kleinen Pflänzchen mit zwei hochkant stehenden Brettern. Man kann natürlich auch ein Netz zum Schutz der Saaten nehmen. Weil es im Gewächshaus keine Nachtfröste gibt, habe ich Basilikum, Paprika, Auberginen und Gurken dort bereits Ende April eingepflanzt. Auch die Fleischtomaten lasse ich immer unter Glas wachsen, weil sie im Freien erst spät fruchten. Um die vorgezogenen Tomaten aus dem Gewächshaus, die für das Freiland vorgesehen sind abzuhärten, habe ich sie heute schon einmal draußen an einen windgeschützten Platz gesetzt.

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