15 Jul

Sommerzeit ist Haupterntezeit

Mit dem Juli beginnt die 2. Jahreshälfte. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um den aktuellen Stand des Gemüseanbaus in unserem Musterbeet der Reihe nach zusammenzufassen.

Unser Musterbeet nach Anbauplan Mitte Juli (Reihe 1 -16)

Siehe dazu auch unseren Anbauplan hier! Seite nach unten scrollen!

Reihe 1: Hier habe ich die Pflücksalatmischung “Baby-Leaf” gesät und dazwischen Rettich. Der Rettich ist komplett verbraucht, der Pflücksalat schon mehrmals geschnitten und für Salate benutzt worden.

Reihe 2: Die Brokkolireihe ist abgeerntet. Jetzt habe ich Erbsen gesät, die gerade gekeimt sind.

Reihe 3: Die Lauchzwiebeln sind bleistift- bis daumendick. Die größeren können also bei Bedarf in der Küche verwendet werden. Erst im Herbst werden alle verbraucht sein.

Reihe 4: Die Zuckerschoten sind längst aufgenommen und verwertet. An ihrer Stelle habe ich vorgezogenen Spätkohl gepflanzt.

Reihe 5: Die Karotten sind gut geworden. Nur die größten suchen wir bei Bedarf aus und ernten sie. Die kleinen dürfen weiter wachsen.

Reihe 6: Die Freilandtomaten sind jetzt ca. 1,50 m groß und die ersten Früchte werden rot. Die Seitentriebe in den Blattachseln geizen wir weiter aus. Der dazwischen gesäte Winterrettich ist erst ca. 5 cm hoch und muß bald verzogen werden.

Reihe 7: Der noch dünne Lauch ist durch ein feinmaschiges Netz vor Lauchfliegen geschützt. Erst im Spätherbst und  Winter, wenn die Lauchzwiebeln verbraucht sind (siehe Reihe 3), wird er nach und nach geerntet.

Reihe 8: Die Frühkartoffeln habe ich Anfang Juli ausgegraben. Sie lagern jetzt im kühlen Keller und werden sukzessive verbraucht. Als Folgekultur ist Zuckerhut vorgesehen. Die kleinen Pflänzchen keimen gerade.

Reihe 9: Die Pastinaken haben mit ca. 50 cm bereits ihre volle Höhe erreicht aber bisher nur dünne Pfahlwurzeln ausgebildet, die bis zum Winter langsam an Dicke zunehmen.

Reihe 10: Für die Tomaten siehe Reihe 5! Als Zwischenkultur habe ich laut Plan Steckrüben vorgesehen, die leider schlecht gekeimt sind. Hinzu kam, dass die Amseln und Drosseln die wenigen gekeimten Pflänzchen zugescharrt haben. Deshalb habe die Reihe mit hochkant gesetzten Brettern eingerahmt und die Steckrüben nachgesät. Speziell diese beiden Vogelarten scharren gern im Mulch auf der Suche nach Würmern. Meist ist das kein Problem, nur bei frisch gekeimten Pflänzchen halt unerwünscht. Statt der Bretter kann man die Saat auch mit einem Netz schützen.

Reihe 11: Der Mangold ist schon wieder nachgewachsen. Einen Teil haben wir bereits für eine Mahlzeit verbraucht. In die Lücken dazwischen wurde Fenchel gesät.

Reihe 12: Nach der Ernte der dicken Bohnen nutze ich die Reihe jetzt für Spätkohl und Sellerie, der erst ab Oktober reif werden wird.

Reihe 13: Dies ist wieder eine Karottenreihe. Siehe dazu Reihe 5:

Reihe 14: Die Reihe ist wieder mit Tomaten bepflanzt. Dazwischen sind Steckrüben gesät, die zur Zeit ca. 5 cm hoch sind.

Reihe 15. Die Winterzwiebeln hängen bereits im Schuppen um zu trocknen. Nach der Zwiebelernte sind hier vor 2 Wochen Radicchio und Römersalat gesät worden.

Reihe 16: Vom Frühkohl ist ein Weißkohl, ein Rotkohl und ein Blumenkohl übrig. Wenn beide geerntet sind, werde ich dort nach Plan Buschbohnen säen.

Reihe 17: Siehe Reihe 13 und 5!

Reihe 18: Zwischen den Tomaten ist hier Sellerie gepflanzt, der jetzt ca. 15 cm hoch ist.

Reihe 19: Karottenreihe. Wie in Reihe 5.

Reihe 20: Die Frühkartoffeln sind im Lager, der als Nachkultur gesäte Chinakohl  keimt gerade.

Reihe 21: Radicchio und Römersalat sind frisch gesät (siehe auch Reihe 15).

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