{"id":1368,"date":"2015-09-28T23:20:54","date_gmt":"2015-09-28T21:20:54","guid":{"rendered":"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/?page_id=1368"},"modified":"2019-03-19T17:11:32","modified_gmt":"2019-03-19T16:11:32","slug":"sellerie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/sellerie\/","title":{"rendered":"&#8211; Sellerie"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1394\" style=\"width: 267px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/sellerie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1394\" class=\"wp-image-1394 size-medium\" src=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/sellerie-257x300.jpg\" alt=\"Sellerie\" width=\"257\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/sellerie-257x300.jpg 257w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/sellerie.jpg 562w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1394\" class=\"wp-caption-text\">Knollensellerie &#8222;Ibis&#8220;<\/p><\/div>\n<p>Sellerie geh\u00f6rt zu den Doldenbl\u00fctlern. Seine Vorg\u00e4nger waren bereits im alten \u00c4gypten bekannt. Die verschiedenen Zuchtsorten sind aber erst seit dem 17. Jahrhundert entstanden. Er wurde damals nicht nur als Gem\u00fcse sondern auch als Heilkraut angebaut, und zwar bei Verdauungsst\u00f6rungen und wegen der harnteibenden Wirkung bei Blaseninfekten. Au\u00dferdem galt er als Aphrodisiacum. Es gibt auch wilde Arten in Deutschland, deren Best\u00e4nde allerdings stark bedroht sind, die aber in Zukunft wegen ihrer genetischen Vielfalt eine wichtige Rolle f\u00fcr Neuz\u00fcchtungen spielen k\u00f6nnten. Bei den Nutzpflanzen unterscheiden wir <em>Knollensellerie<\/em>, <em>Stangensellerie<\/em> und <em>Schnittsellerie<\/em>. Beim Knollensellerie k\u00f6nnen wir Bl\u00e4tter, Stiele und Knolle verwenden, beim Stangensellerie nur die Bl\u00e4tter und Stiele, beim Schnittsellereie nur die Bl\u00e4tter. Wegen seiner Vielseitigkeit bauen wir in unserer Mischkultur nur <strong>Knollensellerie<\/strong> an.<\/p>\n<p>Sellerie ist ein <strong>Starkzehrer<\/strong>, d.h. er braucht einen tiefgr\u00fcndigen humusreichen Boden. F\u00fcr seine Kultur gilt also dasselbe wie f\u00fcr Kohl. Au\u00dferdem w\u00e4chst er nur langsam und ist ein Flachwurzler. Ideale Vorkulturen sind Erbsen und Dicke Bohnen.<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnstige Nachbarn<\/strong> sind alle Kohlarten, Tomaten, Bohnen und Erbsen, <strong>ung\u00fcnstig<\/strong> sind Kartoffeln.<\/p>\n<p><strong>Anbau: <\/strong>Bereits Ende Februar werden die Samenk\u00f6rner im Haus ausges\u00e4t. Achtung: Sellerie ist ein Lichtkeimer, d.h. die K\u00f6rner sollen nur ganz leicht mit Erde bedeckt sein. Die kleinen Pflanzen werden erst nach den Eisheiligen Mitte Mai in die Reihe gesetzt. In unserem Beet geschieht dies in Mischkultur mit Sp\u00e4tkohl oder Tomaten, und zwar zum gleichen Zeitpunkt wie diese. In eine Kohlreihe von 2,70 m werden i.d.R. 3 Sellerie gepflanzt. Diese sollen durch ihren Geruch verhindern, dass Kohlwei\u00dflinge ihre Eier an den Kohlbl\u00e4ttern ablegen. Bereits ab Mitte des Jahres kann man einzelne Bl\u00e4tter als W\u00fcrzkraut verwenden und einzelne St\u00e4ngel in Gem\u00fcsesuppen. Um die noch kleinen Knollen wird dann etwas Erde abgetragen, um das Wurzelwachstum zu f\u00f6rdern und sp\u00e4ter dickere Knollen zu erhalten. Die Haupterntezeit ist von Oktober bis\u00a0 zu den ersten Fr\u00f6sten.<\/p>\n<p>Selleriepflanzen sind robust und wenig anf\u00e4llig f\u00fcr Krankheiten. Erst einmal waren sie bei mir bisher von der Blattfleckenkrankheit (Septoria) befallen. Dabei bilden sich auf den Bl\u00e4ttern graubraune Flecken, die sich langsam auf das gesamte Gr\u00fcn ausbreiten. Wenn ich der Literatur folge, wird die Krankheit meist bereits mit kontaminiertem Samen \u00fcbertragen und ist nicht den Kulturbedingungen geschuldet.\u00a0 Hier hilft nur, die befallenen Bl\u00e4tter zu entfernen.<\/p>\n<p><strong>Lagerung:<\/strong> Erntezeit ist der Sp\u00e4therbst und Winter. Nach den ersten Fr\u00f6sten werden die Knollen seit altersher k\u00fchl in Sand gelagert. Dadurch bleiben sie lange haltbar. Bei uns hat es sich bew\u00e4hrt, sie nach dem ersten st\u00e4rkeren Frost aufzunehmen und im Gew\u00e4chshaus wieder einzupflanzen. In diesem Winter habe ich zwei Selleriepflanzen versuchsweise bis Februar im Beet gelassen, ohne dass sie erfroren sind. Man kann Sellerie auch blanchieren und einfrieren.<\/p>\n<p><strong>Empfehlenswerte Sorte:<\/strong> Ibis<\/p>\n<p><strong>Kochrezepte<\/strong> mit Sellerie sind<span style=\"color: #000000;\"> <a style=\"color: #000000;\" href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/sellerie-rezepte\/\">hier<\/a> <\/span>zu finden!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/gemuese-portraits\/\"> zur\u00fcck!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sellerie geh\u00f6rt zu den Doldenbl\u00fctlern. Seine Vorg\u00e4nger waren bereits im alten \u00c4gypten bekannt. Die verschiedenen Zuchtsorten sind aber erst seit dem 17. Jahrhundert entstanden. Er wurde damals nicht nur als Gem\u00fcse sondern auch als Heilkraut angebaut, und zwar bei Verdauungsst\u00f6rungen und wegen der harnteibenden Wirkung bei Blaseninfekten. Au\u00dferdem galt er als Aphrodisiacum. 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