{"id":1893,"date":"2016-02-17T17:03:06","date_gmt":"2016-02-17T16:03:06","guid":{"rendered":"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/?page_id=1893"},"modified":"2020-09-04T18:59:23","modified_gmt":"2020-09-04T16:59:23","slug":"kuerbisse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/kuerbisse\/","title":{"rendered":"&#8211; K\u00fcrbisse"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcrbisse gibt es in vielen Farben und Gr\u00f6\u00dfen. Botanisch gesehen geh\u00f6ren sie zur Familie der K\u00fcrbisgew\u00e4chse. Bereits vor ca. 8000 Jahren wurden sie in Nord- und S\u00fcdamerika angebaut. Die urspr\u00fcnglichen Wildformen waren alle bitter. Um sie genie\u00dfbar zu machen, haben die Ureinwohner bitterfreie Sorten gez\u00fcchtet.<\/p>\n<p>K\u00fcrbisse m\u00f6gen Sonne und W\u00e4rme. Sie sind einh\u00e4usig, d.h. an einer Pflanze gibt es sowohl m\u00e4nnliche als auch weibliche Bl\u00fcten. Aber nur die weiblichen Bl\u00fcten entwickeln einen Fruchtansatz.<\/p>\n<div id=\"attachment_4387\" style=\"width: 289px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kuerbis2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4387\" class=\"wp-image-4387\" src=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kuerbis2-157x300.jpg\" alt=\"Hochgeleitete K\u00fcrbispflanze Anfang Juli\" width=\"279\" height=\"532\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kuerbis2-157x300.jpg 157w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kuerbis2-768x1464.jpg 768w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kuerbis2-537x1024.jpg 537w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/kuerbis2.jpg 1384w\" sizes=\"auto, (max-width: 279px) 100vw, 279px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4387\" class=\"wp-caption-text\">Hochgeleitete K\u00fcrbispflanze Anfang Juli<\/p><\/div>\n<p>K\u00fcrbisse sind au\u00dferdem <strong>Starkzehrer<\/strong>. Sie sollten nur alle 4 Jahre am selben Ort gepflanzt werden. Wenn sie reichlich Fr\u00fcchte tragen sollen, brauchen sie einen tiefgr\u00fcndigen, gut ged\u00fcngten Boden. Wie Kopfkohl erhalten sie daher in unserem Garten eine zus\u00e4tzliche D\u00fcngung mit verd\u00fcnnter Brennnesseljauche.<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnstige Nachbarn <\/strong>sind Bohnen, Salat und Zwiebeln,<strong> ung\u00fcnstig<\/strong> sind Gurken.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anbau:\u00a0<\/strong>Die K\u00fcrbissamen werden im April im Haus vorgezogen oder ab Mitte Mai direkt an Ort und Stelle ges\u00e4t. F\u00fcr eine 2- 4 k\u00f6pfige Familie reichen 2 -3 Pflanzen aus, um den Bedarf zu decken. Auf den Anbau von K\u00fcrbissen muss man im Mischkulturbeet verzichten, weil sie stark wuchern und lange Ausl\u00e4ufer bilden. Man kann sie bei Platzmangel aber an B\u00e4umen empor ranken lassen. Hochgeleitet kommen die Bl\u00e4tter nicht mit dem Boden in Ber\u00fchrung. Dies wirkt sich positiv auf die Ernte aus, weil es den h\u00e4ufigen Befall durch Mehltau im Sp\u00e4tsommer verz\u00f6gert. Als Standort w\u00e4hlt man am besten eine Stelle s\u00fcdlich von einem mittelgro\u00dfen Baum. Dann k\u00f6nnen die Fr\u00fcchte am hoch rankenden Trieb viel Sonne einfangen.<\/p>\n<p>K\u00fcrbisse werden oft von Pilzen befallen, und zwar vom echten und\/oder falschen<em> Mehltau<\/em>.\u00a0 Der echte Mehltau zeigt sich besonders bei sonnigem trockenen Wetter. Er ist am wei\u00dfen Pilzbelag auf der Oberseite zu erkennen. Der falsche Mehltau verursacht kleine gelbe Flecken, die sp\u00e4ter konfluieren und bef\u00e4llt die Bl\u00e4tter vor allem bei k\u00fchler feuchter Witterung. Man kann dagegen vorbeugend eine Schachtelhalmbr\u00fche spritzen, und zwar im Abstand von ca. 2 Wochen (100 g pro Liter, 1:5 verd\u00fcnnt). Schachtelhalme enthalten viel Kiesels\u00e4ure, die auf die Bl\u00e4tter gespritzt zu einer Verdickung der obersten Zellschicht f\u00fchrt und damit das Eindringen von Pilzen erschwert.<\/p>\n<p>Erntereif sind K\u00fcrbisse je nach Sorte und Zeitpunkt der Saat von September bis zum ersten Frost. Man erkennt die Reife daran, dass der Fruchtstiel bereits verholzt ist. Au\u00dferdem sollte die Frucht hohl klingen, wenn wir mit dem Kn\u00f6chel darauf klopfen.<\/p>\n<p><strong>Lagerung: <\/strong>Es wird empfohlen, K\u00fcrbisse nach der Ernte mehrere Wochen bei 20 Grad nachreifen zu lassen. Dies verbessert den Geschmack. Die optimale Lagerung sollte danach bei ca. 12 &#8211; 15\u00a0 Grad, trocken und im Dunkeln erfolgen. Sie sind dann mindestens vier Monate haltbar. Tiefere Temperaturen verk\u00fcrzen die Haltbarkeit. Blanchieren und Einfrieren ist nicht zu empfehlen, weil sie dann matschig werden und ihren Geschmack verlieren. Fertige K\u00fcrbissuppe kann dagegen mit gutem Ergebnis eingefroren werden. Eine weitere M\u00f6glichkeit, K\u00fcrbisse haltbar zu machen ist, sie s\u00fc\u00dfsauer einzulegen.<\/p>\n<p><strong>Empfehlenswerte Sorten:<\/strong> Solor (Hokkaido), Butternut Waltham. Beide Sorten k\u00f6nnen mit Schale gegessen werden.<\/p>\n<p><strong>Kochrezepte<\/strong> mit K\u00fcrbis sind<span style=\"color: #000000;\"><a style=\"color: #000000;\" href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/kuerbisrezepte\/\"> hier <\/a><\/span>zu finden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/gemuese-portraits\/\">zur\u00fcck!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcrbisse gibt es in vielen Farben und Gr\u00f6\u00dfen. Botanisch gesehen geh\u00f6ren sie zur Familie der K\u00fcrbisgew\u00e4chse. Bereits vor ca. 8000 Jahren wurden sie in Nord- und S\u00fcdamerika angebaut. Die urspr\u00fcnglichen Wildformen waren alle bitter. 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