{"id":1899,"date":"2016-02-18T14:34:45","date_gmt":"2016-02-18T13:34:45","guid":{"rendered":"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/?page_id=1899"},"modified":"2020-09-06T17:47:28","modified_gmt":"2020-09-06T15:47:28","slug":"gurken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/gurken\/","title":{"rendered":"&#8211; Gurken"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurken1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-7689\" src=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurken1-702x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurken1-702x1024.jpg 702w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurken1-206x300.jpg 206w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurken1-768x1120.jpg 768w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurken1.jpg 1373w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a>Gurken geh\u00f6ren botanisch gesehen zu den K\u00fcrbisgew\u00e4chsen. Sie lieben sie es warm und halbsonnig bis sonnig.\u00a0 Die urspr\u00fcngliche Wildform wuchs vermutlich in Indien. Sie wurde dort offenbar vor ca. 1500 Jahren domestiziert. Von Fernost kamen verschiedene Gurkenarten \u00fcber Arabien nach Europa. Schon bei den R\u00f6mern waren sie weit verbreitet.<\/p>\n<p>Unter praktischen Gesichtspunkten unterscheiden wir Salatgurken von Gew\u00fcrzgurken. Letztere bringen viele kleine G\u00fcrkchen hervor, die sich hervorragend zum Einlegen eignen. Salatgurken sind wie der Name sagt zum Frischverzehr gedacht, k\u00f6nnen aber auch als Schmorgurken oder zum Einlegen verwendet werden.<\/p>\n<p>Gurken sind <strong>Starkzehrer<\/strong>. Sie lieben lockeren humosen Boden.<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnstige Nachbarn <\/strong>sind Salat, Sellerie, Spinat, Bohnen, Fenchel, Zwiebeln, Basilikum und Dill, <strong>ung\u00fcnstig<\/strong> sind Kartoffeln und Kohl.<\/p>\n<p><strong>Anbau:<\/strong> Gurkensamen werden ab Mitte Mai an Ort und Stelle ges\u00e4t oder ab April im Haus vorgez\u00fcchtet. Die Pflanzen k\u00f6nnen auf dem Boden rankend gezogen werden, beanspruchen dann aber viel Platz. Im Mischkulturbeet ist es daher besser, sie mit Rankhilfen hoch zu leiten. Seit mehreren Jahren werden im Handel veredelte Gurken angeboten, die auf eine K\u00fcrbisunterlage aufgepfropft sind. Wer ein Gew\u00e4chshaus hat, kann solche Pflanzen dort mit Erfolg anbauen. Sie kommen fr\u00fch in Ertrag und bringen so viele Gurken hervor, dass eine Pflanze f\u00fcr 2 Personen i.d.R. reicht. Wenn man sie statt in die Erde in einen Topf pflanzt, kann man sie in jedem Jahr an die gleiche Stelle setzen. Die ersten Fr\u00fcchte und die Seitentriebe bei Gurken sollten bis zu einer H\u00f6he von ca. 70 cm entfernt werden, um ein robustes Wachstum zu f\u00f6rdern. Sp\u00e4ter kappen wir auch alle Seitentriebe nach dem ersten Bl\u00fctenstand. Erntezeit ist Anfang Juli bis Ende September.<\/p>\n<div id=\"attachment_6058\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gurkenkrankh.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6058\" class=\"wp-image-6058 size-medium\" src=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gurkenkrankh-300x257.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gurkenkrankh-300x257.jpg 300w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/gurkenkrankh.jpg 340w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6058\" class=\"wp-caption-text\">Echter Mehltau auf einem Gurkenblatt<\/p><\/div>\n<p>Ab Juli werden Gurken oft von L\u00e4usen und danach von Pilzen, und zwar vom echten und\/oder falschen<em> Mehltau<\/em> befallen (besonders im Gew\u00e4chshaus). Die L\u00e4use stechen die Bl\u00e4tter an und bilden so eine Eintrittspforte f\u00fcr die Pilze. Bei den Pilzkrankheiten unterscheiden wir den echten und den falschen Mehltau. Der echte Mehltau zeigt sich besonders bei sonnigem trockenen Wetter. Er ist am wei\u00dfen Pilzbelag auf der Blattoberseite zu erkennen. Der falsche Mehltau verursacht kleine gelbe Flecken, die sp\u00e4ter konfluieren. Er bef\u00e4llt die Bl\u00e4tter vor allem bei k\u00fchler feuchter Witterung. Voraussetzung f\u00fcr den Beginn einer Infektion ist eine mindestens vierst\u00fcndige Blattn\u00e4ssedauer. Wiederholte n\u00e4chtliche Taubildung f\u00f6rdert die weitere Ausbreitung. Wenn Gurken im Gew\u00e4chshaus angebaut werden, ist es daher \u00e4u\u00dferst wichtig, gut zu l\u00fcften. Dies kann dadurch geschehen, dass die T\u00fcr und alle Fenster auch nachts ge\u00f6ffnet bleiben. Reicht dies nicht, ist ein Ventilator hilfreich. Man kann auch vorbeugend eine Schachtelhalmbr\u00fche spritzen, und zwar im Abstand von ca. 2 Wochen (100 g pro Liter, 1:5 verd\u00fcnnt). Schachtelhalme enthalten viel Kiesels\u00e4ure, die auf die Bl\u00e4tter gespritzt zu einer Verdickung der obersten Zellschicht f\u00fchrt und damit das Eindringen von L\u00e4usen und Pilzen erschwert. Befallen werden immer zuerst die untersten Bl\u00e4tter. Sobald man dies feststellt, m\u00fcssen sie abgeschnitten und entsorgt werden. Den Haupttrieb lassen wir erst hoch und dann unter dem\u00a0 Gew\u00e4chshausdach entlang ranken. Weil die Sporen des Mehltaus bis zum n\u00e4chsten Jahr im Boden bleiben, muss dann der Standort gewechselt werden. Dies kann in einem kleinen Gew\u00e4chshaus schwierig sein. Eine gute L\u00f6sung ist daher, die Gurken in einem oder mehreren gro\u00dfen T\u00f6pfen zu z\u00fcchten (siehe oben).<\/p>\n<div id=\"attachment_7794\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurkenmehltau2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7794\" class=\"wp-image-7794 size-medium\" src=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurkenmehltau2-300x255.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurkenmehltau2-300x255.jpg 300w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurkenmehltau2-768x654.jpg 768w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurkenmehltau2-1024x872.jpg 1024w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/gurkenmehltau2.jpg 1883w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7794\" class=\"wp-caption-text\">Falscher Mehltau auf einem Gurkenblatt im Fr\u00fchstadium<\/p><\/div>\n<p><strong>Lagerung:<\/strong> Salatgurken schmecken am besten, wenn sie frisch geerntet sind. Man sollte sie nicht allzu gro\u00df werden lassen. Sp\u00e4testens, wenn sie an den Enden gelb sind, m\u00fcssen wir sie ernten. Zur Not lassen sie sich\u00a0 1 &#8211; 2 Wochen im Gem\u00fcsefach des K\u00fchlschranks lagern. Zum Einfrieren sind sie nicht geeignet, weil sie dann matschig werden. Um sie haltbar zu machen, muss man sie sauer oder s\u00fc\u00dfsauer einlegen (<a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/gurken-rezepte\/\">siehe auch Rezept &#8222;Eingelegte Gurken&#8220; hier<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Empfehlenswerte Sorten:<\/strong> Widerstandsf\u00e4hig gegen echten Mehltau sind z.B. Arola und La Diva. Sie sind allerdings immer noch anf\u00e4llig f\u00fcr L\u00e4use und falschen Mehltau. Weitere \u00e4ltere Sorten: Persika (Salatgurke), Vorgebirgstrauben (Gew\u00fcrzgurke). Eine interessante Sorte aus Asien ist &#8222;Saiko&#8220;mit intensivem Gurkengeschmack. Nach ersten Erfahrungen sind sie m\u00f6glicherweise gegen beide Mehltauarten resistent.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rezepte<\/strong> mit Gurken sind <a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/gurken-rezepte\/\">hier<\/a> zu finden!<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/gemuese-portraits\/\"> zur\u00fcck!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gurken geh\u00f6ren botanisch gesehen zu den K\u00fcrbisgew\u00e4chsen. Sie lieben sie es warm und halbsonnig bis sonnig.\u00a0 Die urspr\u00fcngliche Wildform wuchs vermutlich in Indien. Sie wurde dort offenbar vor ca. 1500 Jahren domestiziert. Von Fernost kamen verschiedene Gurkenarten \u00fcber Arabien nach Europa. Schon bei den R\u00f6mern waren sie weit verbreitet. 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