{"id":4603,"date":"2017-09-26T21:19:34","date_gmt":"2017-09-26T19:19:34","guid":{"rendered":"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/?page_id=4603"},"modified":"2018-03-02T09:25:06","modified_gmt":"2018-03-02T08:25:06","slug":"weisskohl","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/weisskohl\/","title":{"rendered":"&#8211; Wei\u00dfkohl"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wei\u00dfkohl<\/strong> geh\u00f6rt wie alle anderen Kohlarten zu den Kreuzbl\u00fctlern. Schon im griechischen Altertum waren mehrere Kohlarten bekannt. Von Sorten mit geschlossenen Kopfen\u00a0 wird in Nordeuropa allerdings erst seit dem 11. Jahrhundert berichtet.<\/p>\n<p>Weil er viel Blattmasse entwickelt, hat Wei\u00dfkohl einen hohen N\u00e4hrstoffbedarf und stellt hohe Anspr\u00fcche an den Boden. Daher ist er ein Starkzehrer und sollte nur alle 4 Jahre an der gleichen Stelle angebaut werden. Dies wird durch unser rollierendes Mischkultursystem garantiert. Wei\u00dfkohl gedeiht am besten auf neutralem eher lehmigen Boden.<\/p>\n<div id=\"attachment_4487\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wei\u00dfkohl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4487\" class=\"wp-image-4487 size-medium\" src=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wei\u00dfkohl-300x224.jpg\" alt=\"Wei\u00dfkohl\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wei\u00dfkohl-300x224.jpg 300w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wei\u00dfkohl-768x574.jpg 768w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wei\u00dfkohl-1024x766.jpg 1024w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/wei\u00dfkohl.jpg 1325w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-4487\" class=\"wp-caption-text\">Wei\u00dfkohl &#8222;Nagels Fr\u00fchwei\u00df&#8220;<\/p><\/div>\n<p>Fl\u00e4chenkompostierung im Jahr davor und Mulchen w\u00e4hrend der Kultur schaffen g\u00fcnstige Vorausetzungen f\u00fcr gutes Gelingen. Als zus\u00e4tzliche Stickstoff- und Mineraliend\u00fcngung ist Brennesseljauche zu empfehlen (siehe <span style=\"color: #ff0000;\"><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/kompostierung-und-duengung\/\">Kompostierung und D\u00fcngung<\/a><\/span>).<\/p>\n<p><strong>G\u00fcnstige Nachbarn<\/strong> sind Bohnen, Erbsen, Gurken, rote Beete, Mangold und Sellerie;<strong> ung\u00fcnstig<\/strong> sind Zwiebeln.<\/p>\n<p><strong>Anbau:<\/strong> Im Garten unterscheiden wir fr\u00fchen und sp\u00e4ten Wei\u00dfkohl. <strong>Fr\u00fcher Wei\u00dfkohl<\/strong> wird Anfang M\u00e4rz im Haus ausges\u00e4t und auf der Fensterbank vorgezogen. Anfang bis Mitte Mai (je nach Wetterlage) pflanzen wir ihn dann in die daf\u00fcr vorgesehenen Reihen und ernten im Juli. <strong>Sp\u00e4ter Wei\u00dfkohl <\/strong>wird ab Anfang Mai bis Mitte Juni ins Freie gesetzt. Wenn die Pflanzen ca. 15 cm hoch sind, kommen sie in Abst\u00e4nden von 40 cm in die Reihe. Geerntet wird von September bis November. Vor der Aussat ist zu beachten, dass manche Kohlsorten entweder nur f\u00fcr den Anbau im Fr\u00fchjahr oder nur f\u00fcr den im Herbst geeignet sind. In unserer Mischkultur pflanzen wir Kopfkohl gern im Wechsel mit Kohlrabi. Dann k\u00f6nnen wir die Pflanzen enger setzen. Der Kohlrabi wird zuerst geerntet, und die Kopfkohlpflanzen nehmen den Platz ein und k\u00f6nnen sich ausbreiten. G\u00fcnstig ist auch ein Wechsel in der Reihe mit Sellerie. Deren Geruch\u00a0 hindert Kohlwei\u00dflinge daran, ihre Eier an den Kohlbl\u00e4ttern abzulegen. Wenn die Wei\u00dfkohlpflanzen gro\u00df genug sind, h\u00e4ufeln wir sie mit Erde und Mulch an, damit sie mehr Stand haben.\u00a0 Entezeit ist, wenn die K\u00f6pfe fest und geschlossen sind.<\/p>\n<p><strong>Lagerung:<\/strong> Ist Wei\u00dfkohl reif, kann aber nicht gleich verwendet werden, sollte man ihn in einem k\u00fchlen Raum lagern. An der Wurzel aufgeh\u00e4ngt h\u00e4lt er sich dort ca. 2 Monate. Auch im Gem\u00fcsefach des K\u00fchlschranks ist er gut aufgehoben. Mindestens ein halbes Jahr h\u00e4lt er sich blanchiert und eingefroren.<\/p>\n<p><strong>Empfehlenswerte Sorten<\/strong>: Nagels Fr\u00fchwei\u00df, Dottenfelder Dauer (sp\u00e4t), Filderkraut (sp\u00e4t)<\/p>\n<p><strong>Kochrezepte<\/strong> mit Wei\u00dfkohl sind <a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/weisskohl-rezepte\/\">hier <\/a>zu finden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/gemuese-portraits\/\">zur\u00fcck!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wei\u00dfkohl geh\u00f6rt wie alle anderen Kohlarten zu den Kreuzbl\u00fctlern. Schon im griechischen Altertum waren mehrere Kohlarten bekannt. Von Sorten mit geschlossenen Kopfen\u00a0 wird in Nordeuropa allerdings erst seit dem 11. Jahrhundert berichtet. Weil er viel Blattmasse entwickelt, hat Wei\u00dfkohl einen hohen N\u00e4hrstoffbedarf und stellt hohe Anspr\u00fcche an den Boden. 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