{"id":5341,"date":"2018-02-27T17:22:49","date_gmt":"2018-02-27T16:22:49","guid":{"rendered":"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/?page_id=5341"},"modified":"2019-01-18T16:02:12","modified_gmt":"2019-01-18T15:02:12","slug":"heidelbeeren-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/heidelbeeren-2\/","title":{"rendered":"&#8211; Heidelbeeren"},"content":{"rendered":"<p>Heidelbeeren (syn. Blaubeeren) geh\u00f6ren zur Familie der Heidekrautgew\u00e4chse. Die Wildformen der Waldheidelbeeren sind seit jeher in ganz Nordeuropa heimisch. Unsere Kulturheidelbeeren wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts aus zun\u00e4chst drei nordamerikanischen Wildformen gez\u00fcchtet. Die Pflanzen wachsen als stark verzweigte Str\u00e4ucher, die bis zu 1,50 m hoch werden und die Fr\u00fcchte sind rund und schwarz mit blauer Bereifung und mit 1- 2 cm gr\u00f6\u00dfer als bei den Wildformen. Heidelbeeren wachsen nur auf saurem Boden. Daher bedarf es beim Pflanzen einiger Vorbereitung, um sp\u00e4ter ausreichend Fr\u00fcchte ernten zu k\u00f6nnen. Sie bl\u00fchen von Ende April bis Anfang Mai und sind daher frostempfindlich. Heidelbeeren sind selbstbefruchtend; Fremdbest\u00e4ubung f\u00f6rdert jedoch den Fruchtansatz.<\/p>\n<div id=\"attachment_6175\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/heidelbeeren4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6175\" class=\"size-medium wp-image-6175\" src=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/heidelbeeren4-300x261.jpg\" alt=\"Heidelbeeren am Strauch\" width=\"300\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/heidelbeeren4-300x261.jpg 300w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/heidelbeeren4-768x669.jpg 768w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/heidelbeeren4-1024x892.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6175\" class=\"wp-caption-text\">Heidelbeeren am Strauch<\/p><\/div>\n<p class=\"wp-caption-text\" style=\"text-align: left;\"><strong>Standort und Pflanzung<\/strong>: Kulturheidelbeeren lieben einen sonnigen Standort. Der Boden muss sauer (pH 3,5 &#8211; 5.0), humusreich und feucht sein. Staun\u00e4sse m\u00f6gen sie nicht. Moorboden w\u00e4re am besten geeignet. Solche B\u00f6den sind in unseren G\u00e4rten aber selten. Deshalb muss die Erde entsprechend verbessert werden. Wir heben also f\u00fcr eine Pflanze ein Loch von 1 m\u00a0 Durchmesser und ca. 70 cm Tiefe aus. Die ausgehobene Erde wird durch ein Gemisch von Torf (besserTorfersatz) und Humus zu gleichen Teilen ersetzt. Die Erde unter einem Nadelbaum ist als Zusatz ebenfalls geeignet. In diese Ersatzerde werden die B\u00fcsche im Herbst oder im Fr\u00fchjahr im Abstand von ca. 1,0 &#8211; 1,5 m gepflanzt.<\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\" style=\"text-align: left;\"><strong>Ernte:<\/strong> Die Ernte erstreckt sich von Ende Juli bis Ende September. Weil die Fr\u00fcchte nicht auf einmal reifen, m\u00fcssen sie \u00f6fter durchgepfl\u00fcckt werden.<\/p>\n<p><strong>Pflege und Schnitt: <\/strong>Den Boden um die Pflanzen m\u00fcssen wir auf jeden Fall mulchen, weil sie sehr trockenheitsempfindlich sind. G\u00fcnstig ist\u00a0 Rindenmulch. Wenn die Pflanzen im Sommer Wasser brauchen, sollte vorzugsweise Regenwasser benutzt werden. In den ersten 3 Jahren nach der Pflanzung muss man nur am Boden liegenden Zweige entfernen. Heidelbeeren fruchten an den einj\u00e4hrigen Seitenzweigen. Hat der Strauch seine volle H\u00f6he errreicht, schneidet man daher im Sp\u00e4therbst oder Winter die Fruchttriebe des letzten Jahres kurz \u00fcber der Basis ab. Au\u00dferdem werden alte vertrocknete Astpartien und Triebe, die \u00e4lter als 3 Jahre sind, entfernt.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lagerung:<\/strong> Heidelbeeren halten sich im K\u00fchlschrank nur ca. 2 -3 Tage. Sie lassen sich sehr gut einfrieren.<\/p>\n<p><strong>Sorten: <\/strong>Blueroma (mittelfr\u00fch, ertragreich, gro\u00dfe Beeren mit typischem Heidelbeergeschmack)<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Ausgew\u00e4hlte Rezepte mit Heidelbeeren <a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/heidelbeer-rezepte\/\">siehe hier!<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/beerenobst\/\">zur\u00fcck!<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heidelbeeren (syn. Blaubeeren) geh\u00f6ren zur Familie der Heidekrautgew\u00e4chse. Die Wildformen der Waldheidelbeeren sind seit jeher in ganz Nordeuropa heimisch. Unsere Kulturheidelbeeren wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts aus zun\u00e4chst drei nordamerikanischen Wildformen gez\u00fcchtet. 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