{"id":8091,"date":"2019-08-22T22:03:05","date_gmt":"2019-08-22T20:03:05","guid":{"rendered":"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/?page_id=8091"},"modified":"2019-08-27T12:02:24","modified_gmt":"2019-08-27T10:02:24","slug":"renekloden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/renekloden\/","title":{"rendered":"&#8211; Renekloden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Historie:<\/strong> Renekloden sind eine Sortengruppe der Edelpflaumen. Die Fr\u00fcchte sind gelbgr\u00fcn und kugelig und kleiner als Zwetschgen aber gr\u00f6\u00dfer als Mirabellen. Sie sind bereits im Mittelalter in Armenien gez\u00fcchtet worden. Von dort aus hat sie K\u00f6nigin Claudia, die erste Frau des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Franz I., im 15. Jahrhundert nach Paris gebracht. Auf den franz\u00f6sischen Namen der K\u00f6nigin (&#8222;Reine Claude&#8220;) geht auch der Name zur\u00fcck. Wegen ihres delikaten s\u00fc\u00dfen Geschmacks werden sie dort bis heute sehr gesch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/reneklodenquad-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8155\" width=\"267\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/reneklodenquad-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/reneklodenquad-150x150.jpg 150w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/reneklodenquad-300x300.jpg 300w, https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/reneklodenquad-768x768.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/><figcaption>Reife Renekloden Ende August<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Sorten:<\/strong> Die meisten Reneklodenb\u00e4ume sind in Frankreich zu finden. In Deutschland lohnt der Anbau nur in warmen gesch\u00fctzten Lagen. Bei uns im Enzkreis werden sie nur selten angebaut. Die bekannteste alte Sorte ist die &#8222;gro\u00dfe gr\u00fcne Reneclode&#8220;. Sie ist nicht selbstfruchtbar. Als Befruchter kommen Zwetschgen und Mirabellen in Frage. Als Alternative zu Renekloden kommen auch &#8222;Ontariopflaumen&#8220; in Frage, die zwar botanisch einer anderen Gruppe angeh\u00f6ren, aber in ihrem Geschmack und den \u00fcbrigen Eigenschaften Renekloden \u00e4hneln. Sie stammen aus den USA und wurden bereits im 19. Jahrhundert bei uns eingef\u00fchrt. Ihr Vorteil ist auch, dass sie selbstfruchtbar sind und auch in rauheren Lagen gut zurecht kommen.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pflege, Ernte und Lagerung<\/strong>:  Reneklodenb\u00e4ume k\u00f6nnen auch aus Wurzelablegern gezogen werden. Sie erreichen dann eine Wuchsh\u00f6he von ca. 5 m. Geschnitten werden sie wie in der Rubrik &#8222;Obstbaumschnitt&#8220; beschrieben <a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/obstbaumschnitt\/\">(siehe hier!)<\/a>. Von Mitte August bis Mitte September sind sie erntereif. Renekloden eignen sich sehr gut zum Frischverzehr und k\u00f6nnen ca. 5 Tage im K\u00fchlschrank  gelagert werden.  Bei gr\u00f6\u00dferen Mengen ist es besser, sie unblanchiert einzufrieren oder zu Marmelade zu verarbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sch\u00e4dlinge und Krankheiten:<\/strong> Wie bei den Zwetschgen ist der h\u00e4ufigste Sch\u00e4dling der Pflaumenwickler und Scharka die wichtigste Krankheit (<a href=\"https:\/\/ogv-wurmberg.de\/cms\/pflaumen\/\">siehe hier!)<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historie: Renekloden sind eine Sortengruppe der Edelpflaumen. Die Fr\u00fcchte sind gelbgr\u00fcn und kugelig und kleiner als Zwetschgen aber gr\u00f6\u00dfer als Mirabellen. 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