Asiatische Hornisse

In den letzten Jahren hat sich die Asiatische Hornisse als invasive, nicht
einheimische Art auch im Enzkreis ausgebreitet. Sie jagt bevorzugt
Honigbienen, greift jedoch auch zahlreiche andere Insektenarten, wie z.B.
Wildbienen, an. Diese Art stellt somit eine Bedrohung nicht nur für die
Imkerei, sondern auch für den Obst- und Weinbau dar.
Bereits in den ersten wärmeren Spätwintertagen fliegen die Königinnen aus.
Sie bauen im Frühjahr an Holzstapeln, in Schuppen oder Büschen ihr erstes
Nest. Jetzt besteht noch die Möglichkeit, durch das Auffinden und Entfernen
der Primärnester sowie durch das Abfangen und Töten von Königinnen
einzugreifen.
Hierbei unterstützen Sie Freiwillige des Bezirksbienenzüchtervereins Mittlere
Enz. Auf seiner Homepage (https://www.bvmittlereenz.de/vespa-velutina)
werden die örtlichen Ansprechpartner aufgeführt, die Hilfe bei der korrekten
Bestimmung der Asiatischen Hornisse und Entfernung der
Primärnestentfernung anbieten. Es dürfen natürlich keine einheimischen,
geschützten Wildbienen, Wespen und Hornissen in blindem Eifer getötet
werden.
Auf der Homepage der Universität Hohenheim
(https://bienenkunde.uni-hohenheim.de/vespavelutina-meldeplattform) werden
Nestbekämpfer für ganz Baden-Württemberg aufgeführt. Hier gibt es auch weitere
Informationen zur Biologie der Asiatischen Hornisse.
Im Laufe des Sommers baut die Asiatische Hornisse ihr großes
Sekundärnest meist in hohen Bäumen.

Gärtner und Stücklesbesitzer sind aufgefordert, bei ihren Frühjahrsarbeiten
die Augen offen zu halten, die Insektenwelt aufmerksam zu beobachten und
bei Sichtung einer Vespa velutina einzugreifen und sich gegebenenfalls an
einen der Sachverständigen zu wenden.

Bestimmungskarte_Vespa_velutina Info_Asiat-Hornisse