26 Jul

Ferienbeginn

Mit neuen Rekordtemparaturen hat uns die zweite Hitzewelle in diesem Jahr fest im Griff. Nach Prüfen der Bodenfeuchtigkeit in unserem Musterbeet habe ich mich gestern morgen entschlossen zu wässern, und zwar indem ich das Wasser aus dem Schlauch in hartem Strahl zwischen die Reihen durch den Mulch hindurch gespritzt habe (weitere wichtige Tips zum Gießen siehe hier!).

Unser Gemüse braucht keine tägliche Pflege, so wie Haustiere dies erfordern. Im Sommer können wir unbesorgt eine  Woche (je nach Wetterlage auch 2 Wochen) in Urlaub gehen, ohne das es Schaden nimmt. Die Mulchdecke hält die Feuchtigkeit lange im Boden. Während der Abwesenheit wird nur viel Gemüse reif, das dann auf einmal verarbeitet werden muss. Als wir letzte Woche zurück kamen, gab es vor allem viele Tomaten und Gurken, die wir ernten mussten. Die meisten Tomaten haben wir zu Tomatensoße verarbeitet (Rezept siehe hier!), die Gurken wurden eingelegt (siehe hier!).

Aus dem Beet ernten wir zur Zeit: Lauchzwiebeln, Karotten, Tomaten, Mangold und Knollenfenchel. Auch ein Teil unserer Frühkartoffeln sind noch im Lager.

Fleischtomaten, Auberginen, Paprika und Gurken wachsen bei uns im Gewächshaus und werden Zug um Zug ebenfalls reif für die Ernte. Details zum Anbau aller Gemüsearten sind im Kapitel “Gemüse in Einzelportraits” dargestellt (siehe hier!). Ein geniales mediterranes Gericht ist die Auberginenpfanne mit Schmorgemüse und Lammkarree (siehe Foto). Das Rezept ist hier! zu finden. Dazu können wir die Gemüse aus dem Gewächshaus gut verwenden.

14 Mai

Die Eisheiligen

Die letzte Woche war kühl und regnerisch. Pünktlich zum Ende der Eisheiligen ist jetzt aber wärmeres Wetter angesagt. Das heißt, wir können in den nächsten Tagen auch die wärmeliebenden Pflanzen ins Freie pflanzen.

Die am 30. April beschriebenen Arbeiten habe ich inzwischen alle durchgeführt. Unter anderem ist der meiste Spinat geerntet, und die Senfreihen sind abgehackt. Die Erbsen haben Rankhilfen und die Kartoffeln sind angehäufelt. Die dicken Bohnen habe ich mit Pfählen und Bindfäden so gesichert, dass sie bei Starkwind nicht umfallen. Noch geerntet werden müssen die letzten Radieschen.

Radieschen und Karotten im Mai

Danach kann ich die Karotten auf Abstände von ca. 10 cm vereinzeln und dort nachsäen, wo es Lücken gibt. Amseln und Drosseln hacken manchmal gern im Mulch herum und wühlen junge Saaten zu. Dann schütze ich die kleinen Pflänzchen mit zwei hochkant stehenden Brettern. Man kann natürlich auch ein Netz zum Schutz der Saaten nehmen. Weil es im Gewächshaus keine Nachtfröste gibt, habe ich Basilikum, Paprika, Auberginen und Gurken dort bereits Ende April eingepflanzt. Auch die Fleischtomaten lasse ich immer unter Glas wachsen, weil sie im Freien erst spät fruchten. Um die vorgezogenen Tomaten aus dem Gewächshaus, die für das Freiland vorgesehen sind abzuhärten, habe ich sie heute schon einmal draußen an einen windgeschützten Platz gesetzt.